Scheidungsberatung von Eltern gem. § 95 ABS 1 A

vor einer einvernehmlichen Scheidung

 

Ab 1. Februar 2013 sind die Parteien einer einvernehmlichen Scheidung verpflichtet, vor Abschluss oder Vorlage einer Regelung der Scheidungsfolgen, dem Gericht zu bescheinigen, dass sie sich über die

 

"spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder"

 

bei einer geeigneten Person oder Einrichtung beraten haben lassen.
Ohne eine derartige Beratung ist es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen. Die Beratung haben die Parteien gegenüber dem Gericht - etwa durch Vorlage einer Bestätigung - glaubhaft zu machen, andernfalls kann sich das Verfahren erheblich verzögern.


Nach der Intention des Gesetzgebers ist es nicht erforderlich, dass die Eltern eine Einzelberatung besuchen. Da eine allgemeine Information über die mit einer Scheidung verbundenen Folgen für minderjährige Kinder im Vordergrund steht, können auch mehrere Elternpaare eine derartige Beratung gemeinsam in Anspruch nehmen.

 

Bei mir erhalten sie die Scheidungsberatung von Eltern nach § 95 Abs. 1a AußStrG.

 

Ich biete diese Eltern-oder Einzelberatung nach telefonischer Terminvereinbarung in meiner Praxis an: 0699/1515 0215